Montag, 12. April 2010

* 8

Sie hegte große Sympathie für viele Menschen, für die einen mehr

und für andere weniger, aber generell war sie Anderen gegenüber

gut gesinnt...

Egal wie sehr sie jemanden mochte, oder auch nicht, gab es Momente,

in denen sie liebte...

So auch bei ihm. Sie hatten ein eher freundschaftliches Verhältnis,

kannten sich schon lang und wussten trotzedem kaum etwas von

einander. Sie trafen sich dann und wann, lachten zusammen und

diskutierten über die verschiedenen Alltage, in denen sie sich meistens

grundlegend voneinander unterschieden. Sie sah ihn als Freund, verstand

sich gut mit ihm und mochte es in seiner Nähe zu sein...

Dann gab es Stunden, in denen sie sich näher standen als sonst.

In denen die Stille der Nacht sie neugierig machte. In denen sie sich

gegenseitig begehrten und in ihren Köpfen nichts anderes zu

existieren schien, als sie beide.

In solchen Momenten liebte sie...

Sie liebte ihn und das was er tat. Liebte seinen Körper, liebte es ihn zu

küssen und sich in seinen Augen und Armen zu verlieren...

Um sie herum verschwanden die Konturen und die Farben wandelten

ins Pastell.

Atmen, lauschen, fühlen, lieben... Nichts anderes tat sie dann.

Irgendwann kamen die Farben der Welt zurück und mit den ersten

Sonnenstrahlen des Morgens kehrten auch die Konturen wieder...

Atmen, lauschen, fühlen, leben...

Die Liebe wurde wieder zur Sympathie und brachte sie zu sich selbst

zurück.

Sie sah ihn an, betrachtete seine Augen und sah einen Freund.

Einen Freund, den sie lange kannte, von dem sie kaum etwas wusste und

in dessen Nähe sie sich wohlfühlte...

Chaos

ES tropft...

Die Mauer wächst...

Innere Stimmen werden leiser, bis rauschende

Stille in der Luft hängt und schreit.

Ein Gewirr aus Eindrücken fließt zusammen,

langsam nur rinnt die Ahnung hervor,

obwohl es ohne Unterlass zu regenen scheint...

Tropf...

Lauschen...

Inneres Klopfen...

Lange Gespräche, keine Geschichte.

Buchstaben in geschwungener Schrift liegen

ohne Bedeutung auf dem Boden,

zu sinnlosen Worten gefasst...

Jedes zweite Puzzelteil fehlt -

ein Mosaik aus Scherben von Anfängen

ohne Gefühl....

Tropf...

Lauschen...

Rauschen...

Ohrenbetäubender stummer Dauerlärm.

Impulsgeleitete Bewegungen und der Griff ins Leere,

doch Halt findent. Nicht vorhandenen Lücken gefüllt mit

allem Denkbaren... Gedankenfetzen ziehen ihre Kreise

ohne sich zu drehen...

Tropf...

Tropf...

Lauschen...

Aufgeregt vom müde sein, beschwingt von

der Ahnungslosigkeit. Rastlos in der Ruhe,

der Stillstand zieht ins Chaos ein.

Fortkommen ohne Bewegung...

Tropf...

Lauschen...

Knistern...

Fliegen mit Beton an den Füßen

und Fallen ohne Schmerz...

Wo soll das hinführen,

wenn ich mich selbst nicht höre?

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